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Video Intervention Therapy (VIT)

METHODOLOGIE

Durch die Video Interventions- Therapie (VIT) werden Probleme zwischen-menschlicher Beziehungen sichtbar. Es wird ein Videofilm von zwei oder mehr Personen aufgenommen. Anschliessend werden in einer Sitzung mit einer oder mehreren dieser Personen und dem Therapeuten kurze Sequenzen des Videos gezeigt. Zentrale Interaktionsmuster werden sehr schnell mit aussergewöhnlicher Klarheit deutlich und können gemeinsam produktiv und konkret reflektiert werden.

VIT kann eingesetzt werden bei der Behandlung von kindlichen Symptomen und Problemen in Eltern- Kind-Interaktionen, angefangen bei Säuglingen und Klein- kindern im präverbalen Alter bis hin zu Jugendlichen. Sie kann für sich allein angewendet – oder in eine Kinder-, Familien- oder Paartherapie integriert werden. Auch in der Supervision von TherapeutInnen, Klinikpersonal, LehrerInnen etc. kann VIT erfolgreich eingesetztwerden.

Video Interventions-Therapie bezieht sich umfassend auf die aktuelle Säuglings- und entwicklungspsychologische Forschung (z. B. Beebe, Fivaz- Depeursinge, Nadel, Papousek, Rochat, Stern, Tronick, Ziegenhain), wie auch auf verwandte Forschung aus dem Bereich der Interaktion zwischen Erwachsenen. In der praktischen Verfahrensweise spiegeln sich Elemente sowohl der psycho- dynamischen, als auch der kognitiven- und Verhaltenstherapie wider. Sie wird angewendet in zahlreichen psychiatrischen und familientherapeutischen Sitzungen in Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz.

VIT ist auch ein wesentlicher Bestandteil diverser Forschungsprojekte, die sich mit Eltern- Säuglings- und Eltern- Kind – Psychotherapie befassen.

George Downing schreibt zur Zeit an einem Buch über VIT und ihren Einsatz in Praxis und Forschung.